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Umwelt- und Klimaschutz – Konsequent, was sonst

Umwelt-, Klima und Tierschutz sind mir eine Herzensangelegenheit. Deswegen habe ich in den vergangenen Jahren hauptverantwortlich das Klimaschutzkonzept für die Stadt Schwerte miterstellt und begleitet. Die Folgen des Klimawandels sind auch in Schwerte bereits spürbar und werden sich in den kommenden Jahren leider weiter verstärken. Zudem ist Schwerte durch Feinstäube und Stickoxide belastet. Diese Emissionen sind deutlich zu reduzieren. Bereits vollzogene Maßnahmen sind wirksam (z.B. Fahrverbot für den LKW-Durchgangsverkehr), jedoch noch nicht ausreichend. Ein umfassendes Fahrverbot für PKW-Diesel auf der Hörder Straße (Umweltzone) ist jedoch keine Lösung, sondern lediglich eine Verdrängung der Verkehre auf andere Routen im Stadtgebiet. Hier sind vielmehr Verkehrsvermeidung und andere Fahrzeugtechniken gefordert. Dies gilt insbesondere auch für die Diesellokomotiven, die laut Untersuchung des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz bei den Fahrzeugen die größten Einzelverursacher in Schwerte sind. Die ersten Fahrzeuge des städtischen Fuhrparks sind bereits auf elektrobetriebene Fahrzeuge umgestellt.

Im Innenstadtbereich können Parksuchverkehre durch den Neubau eines Parkhauses und Umbau vorhandener Parkplätze zu „intelligenten“ Parkplätzen (freie Parkplätze sind auf einer Handy-App erkennbar) und eines Parkleitsystems (Smart City) vermieden werden. Der Ausbau der Nahmobilität – bessere Fuß- und Radwege und entsprechende Übergänge – z.B. angelegte Querung Radweg Bahndamm Ruhrwiesen / B236 / Bürenbrucher Weg – dienen dazu, dass umweltfreundliche Verkehrsmittel, wie Radfahren und öffentlicher Personennahverkehr attraktiver werden. Auch der Energieverbrauch kann durch den Ausbau von Nahwärmenetzen verringert und der Ausstoß von klimafeindlichem CO2 reduziert werden. Letztendlich dient auch eine durchgrünte Innenstadt, mit Bäumen, Fassadenbegrünung, Gründächern und Grünflächen, dem Klimaschutz und der Klimaanpassung (Temperaturausgleich).

 

Lokale Maßnahmen zum Klimaschutz und zum Umweltschutz müssen daher verstärkt werden.

  • Umsetzung des Klimaschutzkonzepts
  • Qualitätssteigerung beim Öffentlichen Personennahverkehr
  • Weitere Umstellung des städtischen Fuhrparks auf Elektroantrieb
  • Verbesserung bei Rad- und Fußwegen sowie entsprechender Querungen
  • Sicherung von Grünflächen und Baumbestand in der Innenstadt aufgrund der wichtigen kleinklimatischen Funktionen

 

Schutz der Natur

Neben Maßnahmen für den Klimaschutz kommt dem Erhalt der Natur als unserer natürlichen Lebensgrundlage eine zentrale Rolle zu. Jüngste Studien belegen den dramatischen Verlust von Insekten. Das Bienensterben ist in aller Munde. Ohne Insekten gibt es keine hinreichende Bestäubung wichtiger Kulturen in der Landwirtschaft. Insekten sind auch die Lebensgrundlage unserer heimischen Vogelwelt, die ebenfalls in ihrer Individuenzahl stark rückläufig ist. Es muss daher Flächen geben, auf denen die Natur Vorrang hat und die gleichzeitig wichtige Erholungsgebiete werden oder bleiben. Den Ruhrauen kommt dabei eine wichtige Rolle zu. Seit rund hundert Jahren als Trinkwasserschutzgebiet unverbaut, liegt hier neben den Flächen für die Landwirtschaft ein großes Reservoir für Renaturierung und Auenentwicklung. Nachdem aufgrund rückläufiger Trinkwassergewinnung (weniger Verbrauch von Industrie und Haushalten) ursprüngliche Wasserflächen entstanden sind, siedeln sich in den Röllingwiesen von Westhofen wieder seltene Vogelarten an.

Auch der Schwerter Wald, rund um den heutigen Freischütz, seit dem Mittelalter im Besitz der Stadt, ist mit seinem sehr alten Baumbestand, ein wichtiger Lebensraum vieler Tierarten und gleichzeitig Erholungsraum vieler Bürgerinnen und Bürger sowie Luft- und Schadstofffilter für die Stadt. Hier muss dafür gesorgt werden, dass forstliche Maßnahmen nur sehr geringfügig in die Waldökologie eingreifen und insbesondere sehr alte Bäume erhalten bleiben.

  • Renaturierung von Flächen in den Ruhrauen auf alten Standorten der aufgegebenen Trinkwassergewinnung für Flora und Fauna
  • Sicherung sehr alter Bäume (über 140 Jahre) im Schwerter Wald und Ausweisung einer Teilfläche als Wildnisgebiet ohne forstliche Eingriffe

 

Tierschutz

Tiere sind für viele Menschen integraler Bestandteil ihres Lebens. Tiere sind mitfühlende Lebewesen und verdienen daher Respekt und eine gerechte Behandlung. Nutztiere dürfen meiner Ansicht nach von dieser Betrachtung nicht ausgenommen werden. Es liegt vollkommen in der Hand der Verbraucherinnen und Verbraucher Tierwohlstandards durchzusetzen.

Vor Ort bemüht sich der Tierschutzverein um das Wohl der ihm anvertrauten Tiere. Mit großem ehrenamtlichem Engagement wurde ein neues Tierheim gebaut.

Großes Konfliktpotential bergen jedoch frei laufende Hunde auf landwirtschaftlichen Nutzflächen und in Naturschutzgebieten.

Ich werde das Tierwohl mit einem Angebot an Hundewiesen im Ruhrtal unterstützen, in denen Hunde frei laufen dürfen.

  • Hundewiesen einrichten

 

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